Sicherheit

Gerade die Sicherheit auf freier Strecke brachte zum Anfang der Eisenbahnentwicklung große Probleme mit sich. So mussten die Strecken und die Gleise auf Schäden überprüft werden und eine gewisse Kommunikation zwischen den Stationen bestehen. Das Absichern vom sich kreuzenden Straßenverkehr musste ebenfalls gewährleistet sein. Schon ganz früh wurden Bahnwärterhäuser gebaut, in denen der Bahnwärter mit seiner Familie lebte. Zu so einem Haus gehörten auch immer ein Stall und ein kleiner Garten. Die Bahnen richteten ab 1860 optische Telegrafenstationen ein, die aber immer in Sichtweite sein mussten, was einen hohen Personalaufwand bedurfte. So konnte man von Bahnstation zu Bahnstation den Zug ankündigen. 1870 setzte man an den Bahnübergängen, die auch immer mit Personal besetzt waren, Läutewerke ein. Damit wurden die Schrankenwärter auf einen kommenden Zug vorbereitet werden und konnten so rechtzeitig die Schranken schließen. Erst mit der Einführung der Streckenblöcke entstanden auch die Abzweigstellen, die praktisch wie ein normales Stellwerk im Bahnhof funktionierten.
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Impressionen entlang des Schienenstrangs
Optischer Telegraph an der Bayerischen Ostbahn  um 1860 Bahnwärterhaus Letmathe-Dechenhöhle G leistrasse G
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